Krisenberatung

Die meisten Menschen geraten irgendwann in ihrem Leben in eine Situation, die sie an ihre eigenen Grenzen bringt. Wenn auch Sie spüren, dass Ihre Kräfte erschöpft sind, Ihre Bewältigungsstrategien nicht mehr ausreichen und Ihnen alles über den Kopf wächst, brauchen Sie rasche Klärung und Entlastung, auch um zu verhindern, dass aus der Krise eine Krankheit wird.

Eine Krise ist nicht das Ende, sondern die Chance einen neuen Weg einzuschlagen. Mit professioneller Unterstützung gelingt es Ihnen in kurzer Zeit Ihre Balance wieder zu finden, das Bedrohliche und die belastenden Ängste aufzulösen und der Krise einen sinnvollen Platz in Ihrer Lebensgeschichte zuzuweisen.

Themen können sein

· Akute persönliche Krise

· Arbeitsplatzkonflikte

· Existenzangst

· Krankheit

· Mobbing

1) Was ist Mobbing?

2) Wie entsteht Mobbing?

3) Merkmale

4) Auswirkungen des Mobbings

5) Therapie und Behandlung

 

1) Was ist Mobbing?

Mobbing beschreibt negative verbale und nonverbale Handlungen gegen eine Person über einen längeren Zeitraum, so dass eine Opfer-Täter-Beziehung entsteht. Eine einmalige Provokation, Belästigung, Unverschämtheit oder ein schlechtes Betriebsklima sind noch kein Mobbing. Erst wenn Anfeindungen oder Diskriminierung mindestens einmal wöchentlich über ein halbes Jahr anhalten, spricht man von Mobbing.

 

2) Wie entsteht Mobbing?

Oft entsteht Mobbing aus einem Konkurrenzgefühl heraus. Der Mobber befürchtet unterlegen zu sein oder benachteiligt zu werden. Darum versucht er das Ansehen, die Arbeitsaufgaben oder die Kommunikation mit den Betroffenen zu manipulieren. Neid ist ein häufiges Motiv für negative Handlungen anderen gegenüber.

 

3) Merkmale

Merkmale des Mobbings sind Konfrontation, Belästigung, Diskriminierung und Wiederholung der Angriffe über einen längern Zeitraum hinweg. Häufig werden die Betroffenen nicht mehr gegrüßt und Gespräche verstummen plötzlich, wenn sie vorbeikommen. In ihrer Abwesenheit wird schlecht über sie geredet und unzutreffende Gerüchte über sie werden gestreut. Sie werden links liegen gelassen oder Ihnen wird bewusst aus dem Weg gegangen. Eine Zusammenarbeit mit ihnen wird vermieden oder boykottiert. Sie bekommen das Gefühl eine unsichtbare Mauer steht zwischen ihnen und den anderen.

 

4) Auswirkungen des Mobbings

Die sich häufig wiederholenden feindseligen Handlungen machen die Opfer mürbe, greifen das Selbstbewusstsein und das Selbstvertrauen an, verursachen Angstgefühle. Die Betroffenen reagieren oft mit Rückzug, werden krank und/oder kündigen ihre Arbeitsstelle.

 

5) Therapie und Behandlung

Es gibt mehrer Möglichkeiten auf Mobbing zu reagieren. Ein häufig genutzter Weg ist es, über die Schikanen hinwegzusehen oder den Tätern mit besonderer Freundlichkeit zu begegnen. Dies verhindert weder Ihre innere Anspannung und Angst vor neuen Gemeinheiten noch den Aktionismus und den Einfallreichtum der Mobber. Sie können kündigen und das Feld räumen oder für einen guten Umgang, eine erträgliche Beziehung kämpfen. Letzteres verhindert nicht, dass die Mobber weiterhin Kontrolle ausüben können.

Wichtig ist, dass Sie gleich zu Beginn Unterstützung bei Freunden, Kollegen, Verwandten und bei mir holen. Auf diese Weise verhindern Sie zunächst, dass auch Ihr soziales Netz zerfällt. Sie spüren, dass Sie Hilfe bekommen, man sich um Sie kümmert und Ihnen hilft eine Lösung für diese Situation zu finden. Das stärkt Sie gegenüber den Anfeindungen und Sie können leichter der schwierigen Situation begegnen.

 

 

· Trauer

· Trennung