Therapie

In der Therapie konzentrieren wir uns auf die Herausarbeitung, Klärung und Bearbeitung des Kernkonflikts (z. B. Angst). Wir arbeiten ressourcen- und lösungsorientiert, sodass Sie innerhalb einer begrenzten Anzahl an Gesprächen wieder Handlungs- und Entscheidungskompetenz erlangen. Zudem fühlen Sie sich durch die Erfahrung, eine für Sie sehr schwere Situation bewältigt zu haben, gestärkt und positiv.

Themen können sein

· Angst

1) Was ist Angst?

2) Wie entsteht Angst?

3) Symptome

4) Welche Ängste gibt es?

5) Therapie und Behandlung

 

1) Was ist Angst

Jeder hat schon einmal in ganz unterschiedlichen Situationen Angst gehabt und es als ein unangenehmes und bedrohliches Gefühl erlebt. Es gibt eine Vielzahl an Ängsten. Manche sind angeboren und stammen noch aus der Urzeit, andere Ängste erlernen wir, wie etwa die Furcht vor der heißen Herdplatte. Diese reale Angst ist eine Alarmfunktion, die wieder verschwindet, wenn die Gefahr vorbei ist. Angst kann uns schützen. Angstfrei zu leben, ist daher nicht erstrebenswert, da uns dann ein wichtiger Reiz fehlen und wir nicht mehr auf Gefahren reagieren würden.

Zu viel Angst lähmt jedoch Geist und Körper. Schlägt die Angst in eine Phobie um, dann sind die Ängste zu groß und der Situation, in der keine extreme Gefahr oder Bedrohung besteht, nicht angemessen. Angst wird von körperlichen Symptomen begleitet, die oft als Gefahr fehl interpretiert werden. Lesen Sie dazu mehr unter 3) Symptome.

 

 

2) Wie entsteht Angst?

Manche Menschen sind empfänglicher für Angst als andere. Das liegt oft daran, wie die wichtigen Bezugspersonen des Kindes mit eigenen und fremden Ängsten umgegangen sind. Konnten sie dem Kind Vertrauen und Sicherheit vermitteln, lernt es seine Ängste zu beruhigen und wird wahrscheinlich zu einem gelassenen, selbstbewussten Menschen heranwachsen. Sind sie aber selbst unsicher, wird dies auch das Kind prägen. Es hat dann vermutlich nicht gelernt, seine Erregungszustände zu regulieren. Werden Ängste wie Verlassenheits-, Verlust- und Trennungsängste oder Angst vor Liebesentzug und Strafe nicht in der Kindheit verarbeitet, werden sie verdrängt und bestehen im Unbewussten fort.

Zudem sehen wir uns in den letzten Jahren mit einer unüberschaubaren Vielzahl an Möglichkeiten konfrontiert, die uns verunsichern und ängstigen. Denn jede Entscheidung birgt die Möglichkeit auch falsch zu sein: Welchen Partner/in, welche Ausbildung, welchen Beruf wähle ich? Solche Ängste sind reale Ängste und beziehen sich auf eine konkrete Situation. Hier kann eine Beratung sinnvoll und unterstützend zur Entscheidungshilfe sein. Krankhaft wird Angst aber dann, wenn sie mit unangenehmen körperlichen Symptomen verbunden ist.

 

3) Symptome

Stellen Sie sich vor, Sie kommen mit Beklemmungsgefühlen im Herzen und Atembeschwerden zum Arzt. Sie befürchten, kurz vor einem Infarkt zu stehen. Nach einer gründlichen ärztlichen Untersuchung erhalten Sie die Diagnose: „Mit Ihrem Herzen können Sie 100 Jahre alt werden.“ Sie gehen erleichtert, aber nicht beschwerdefrei. Was können Sie tun, wenn die Beschwerden nicht aufhören?

Dann empfehle ich Ihnen eine Psychotherapie. Denn oft stehen körperliche Beschwerden und nicht das subjektive Erleben von Angst im Vordergrund. Die Beschwerden äußern sich als: Beklemmungsgefühle, Herzklopfen oder Herzrasen, Atembeschwerden, Hitze- oder Kälteschauer, Gefühllosigkeit oder Kribbeln, Muskelverspannungen, Übelkeit, Schwindel sowie Angst vor Kontrollverlust, sogar die Angst zu Sterben.

Ängste, egal ob es sich um spezifische oder generalisierte Ängste handelt, lassen sich erfolgreich behandeln.

 

4) Welche Ängste gibt es?

Phobie

Die phobische Angst ist an spezifische Objekte oder bestimmte Situationen gebunden. Es belastet die Betroffenen nicht weniger, wenn andere Menschen die bestimmte Situation als kaum bedrohlich oder als nicht gefährlich betrachten. Denn Angst wird subjektiv empfunden.

Die Angst entsteht mit der Vorstellung, die Sie mit der Situation, dem Raum verbindet, nicht durch den Gegenstand selbst. Die Angst, solch einen Zustand wiederholt zu erleben (Angst vor der Angst oder Erwartungsangst), führt oft dazu, dass Sie die Situation vermeiden, was Ihre Lebensqualität stark einschränkt. Am Ende führt dies in die Depression.

 

Agoraphobie

Bei manchen Menschen treten die oben erwähnten Symptome auf, wenn sie sich außerhalb Ihrer gewohnten Umgebung aufhalten. Sie sehen sich Gefühlen der Hilflosigkeit oder Peinlichkeit ausgesetzt und haben keine direkte Fluchtmöglichkeit. Die Agoraphobie kann an Orten oder Plätzen auftreten, wo sich viele Menschen aufhalten. Dazu zählen Menschenmengen auf belebten Einkaufsstraßen, öffentliche Verkehrsmittel wie Bus oder U-Bahn, Brücken und Kinos. Für sie ist es unmöglich, sich von ihrem Zuhause weiter zu entfernen oder gar auf Reisen zu begeben. Oft steigert sich ihre Angst bis zu einer Panikattacke.

 

Soziale Phobie

Jeder fühlt sich mal allein oder unglücklich und zieht sich dann für eine Weile zurück. Deshalb muss er noch keine soziale Phobie haben. Fühlen Sie sich aber seit längerem unglücklich und allein, haben keinen Partner und nur wenige Freunde, kann eine Psychotherapie helfen.

Vielleicht sind Sie sehr empfindsam und leicht zu kränken, ziehen sich schnell zurück und vermeiden es, sich mit anderen Menschen auseinanderzusetzen. Vielleicht neigen Sie dazu, sich von außen mit vermeintlich fremden Augen zu betrachten. Oder Sie quälen sich mit falschen Vorannahmen lange vor dem Ereignis und werden dann erst recht unsicher.

Manche Menschen erröten extrem häufig oder haben Angst im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Sie befürchten sich zu blamieren oder unangenehm aufzufallen. Diese Vorannahmen sind quälend und oft unbegründet.

Bevor Ihr soziales Leben zusehends verkümmert und vielleicht sogar in eine Depression führt, kann Ihnen eine Psychotherapie helfen.

 

Spezifische Phobie

Die spezifische oder isolierte Phobie beschränkt sich auf bestimmte Situationen und drückt sich aus in Angst vor Höhen, Donner, Examen, Dunkelheit, Fliegen, geschlossenen Räumen, Arztbesuchen, Verzehr bestimmter Speisen, der Angst sich mit Krankheiten anzustecken oder Blut zu sehen.

Am häufigsten tritt die spezifische Phobie bei Tieren (Zoophobie) wie Hunden, Schlangen, Spinnen und Mäusen auf. Oft ist die Tierphobie mit Ekelgefühlen (bei z. B. Insekten) verbunden. In Begleitung einer anderen Person und mit Abstand zu der vermeintlichen Gefahrenquelle schwächt sich die Phobie ab. Zu den Tierphobien zählen die Ailurophobie = Angst vor Katzen, Arachnophobie = Angst vor Spinnen, Equinophobie = Angst vor Pferden, Herpetophobie = Angst vor kriechenden, krabbelnden Tieren, Kynophobie = Hundeangst, Ophidiophobie = Schlangenangst.

 

Generalisierte Angststörung

Jeder macht sich mal Sorgen, z. B. wenn der Partner oder die Kinder sich sehr verspäten. Diese Sorgen vergehen aber bald wieder. Nicht jedoch bei Menschen, die unter einer generalisierten Angststörung leiden. Sie befürchten gleich ein größeres Unglück, werden nervös, zittern, schwitzen, leiden unter Konzentrationsschwierigkeiten und Spannungskopfschmerzen sowie Herzrasen. Meist gelingt es ihnen nicht sich zu entspannen, da sie sich täglich über Wochen und Monate stundenlang Sorgen über jeden und alles machen. Deshalb wird diese Krankheit auch Sorgenkrankheit genannt.

Die generalisierte Angst beschränkt sich nicht wie die Phobien auf bestimmte Situationen und Objekte, sondern ist frei flottierend. Die Betroffenen springen von einer Sorge zur nächsten, sind sehr wachsam und durch die innere Anspannung äußerst schreckhaft und reizbar. Oft können sie auch schlecht ein- oder durchschlafen.

 

Panikstörung

Plötzlich und ohne einen bestimmten Anlass entsteht anfallsartig eine ausgeprägte Angst. Sie tritt immer wieder und ganz unerwartet auf. Meist beginnt die Panikattacke mit Herzklopfen, Brustschmerzen, Erstickungsgefühlen, Schwindel und Entfremdungsgefühlen. Die Furcht, die Kontrolle zu verlieren, zu sterben oder wahnsinnig zu werden, gehört ebenfalls dazu. Diese Beschwerden kommen ganz plötzlich und steigern sich innerhalb weniger Minuten zu einem Höhepunkt. Die Panikattacke dauert in der Regel 10 bis 30 Minuten. In solchen Paniksituationen rufen Sie den Notarzt. Wenn dieser eintrifft, ist die Attacke meist vorbei.

Nach einigen Panikattacken stellt sich eine Erwartungsangst ein. Die Angst vor der Angst. Sie kann u. a. zum sozialen Rückzug führen. Oft tritt die Panikattacke in Kombination mit der Agoraphobie auf.

Die Panikattacke lässt sich nicht mit Medikamenten oder Alkohol in den Griff bekommen. Behandelt man sie nicht, kann sie lebenslang bestehen bleiben.

 

5) Therapie und Behandlung

Ängste gehören zu den psychischen Krankheiten, die sich am erfolgreichsten behandeln lassen. In der Behandlung werden Techniken der kognitiven Verhaltenstherapie, systematischen Desensibilisierung und Exposition eingesetzt.

Kognitive Verfahren haben sich besonders bei Panikattacken bewährt.

Die systematische Desensibilisierung wird überwiegend bei Phobien angewandt. Es wird eine hierarchische Angstskala erstellt, durch die Sie dann schrittweise geführt werden, zunächst in der Vorstellung, dann in der Realität.

Beim Expositionstraining verbleiben Sie mit der Therapeutin so lange in der Angstauslösenden Situation, bis die Angst und die Symptome abgeklungen sind. Sie machen dann die Erfahrung, dass, indem Sie in der Situation verbleiben, die Angst abklingt. Ein Vermeiden der Situation wird dadurch nicht mehr nötig.

Ängste lassen sich umso besser behandeln, je eher Sie etwas dafür tun.

· Depression

1) Was ist Depression?

2) Wie entsteht Depression?

3) Symptome

4) Therapie und Behandlung

 

 

1) Was ist Depression?

Depression ist eine traurig-bedrückte Verstimmung mit körperlichen Begleiterscheinungen. Je nach Schwere der Depression sind die Symptome unterschiedlich stark ausgeprägt und Tagesschwankungen unterworfen. Depression kann in jedem Lebensabschnitt beginnen, tritt jedoch am häufigsten im Alter auf. Etwa 10% der Bevölkerung (ca. 4 Millionen) leiden an Depression.

 

2) Wie entsteht Depression?

Zur Entstehung einer Depression tragen mehrere Ursachen bei. Dazu gehören sowohl biologische als auch psychische und psychosoziale Aspekte. Stressvolle Lebensereignisse, Verlusterlebnisse, chronische Überbelastung und Fehlverarbeitung von Konflikten sind bedeutende Risikofaktoren für eine Depression. Bei den neurobiologischen Aspekten spielen genetische Faktoren sowie die Verminderung der Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin eine Rolle. Antidepressiva erzielen hier eine gute Wirkung bei der Heilung.

 

3) Symptome

Zu den häufigsten Beschwerden der Depression zählen die gedrückte Stimmung, Freudlosigkeit, Verlust von Interessen, Hoffnungslosigkeit und Antriebsmangel sowie erhöhte Ermüdbarkeit.

Negative Gedanken und häufiges Grübeln über sich selbst, über die eigenen Fähigkeiten, das eigene Aussehen und der Zukunft belasten zusätzlich. Gefühle der Wertlosigkeit machen sich breit. Sie münden nicht selten in sozialen Rückzug, in die Selbstisolation und in Gedanken über den Suizid.

Konzentrationsstörungen, Schwierigkeiten Entscheidungen zu treffen, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit sowie Schuld- und Angstgefühle sind weitere mögliche Hinweise für eine depressive Verstimmung.

Es werden drei Stufen der Depression unterschieden. Bei der leichten Form der Depression können alltägliche Dinge, wie zur Arbeit gehen oder den Haushalt besorgen noch durchgeführt werden. Bereits erhebliche Schwierigkeiten bereitet es bei einer mittelgradigen Depression, die beruflichen, sozialen und häuslichen Aktivitäten fortzuführen. Bei der schweren Depression kann der Antrieb so stark gehemmt sein, dass Aufstehen, Körperpflege oder Telefonieren aus eigener Kraft nicht mehr bewältigt werden können. Das Gefühl der inneren Leere, der Gefühllosigkeit wird immer stärker.

 

4) Therapie und Behandlung

Bei Depressionen haben sich unter den Psychotherapeutischen Verfahren die Kognitive Verhaltenstherapie und die Rational-Emotive Verhaltenstherapie bewährt. Bei beiden Verfahren steht überwiegend die aktuelle Situation im Vordergrund und nicht die Vergangenheit. Hier greifen tiefenpsychologische oder psychoanalytische Verfahren.

Im Mittelpunkt der lösungsorientierten Kognitiven Therapien stehen die Kognitionen also Einstellungen, Gedanken, Bewertungen und Überzeugungen des Betroffenen. Beide Therapieverfahren gehen davon aus, dass unsere Gedanken unsere Gefühle und unser Verhalten beeinflussen. Denn bevor wir uns traurig, fröhlich, ängstlich oder deprimiert fühlen, haben wir etwas wahrgenommen, gesehen, gehört oder uns an etwas längst Vergangenes erinnert. Diese persönliche Wahrnehmung bewerten wir mehr oder weniger bewusst als positiv, neutral oder negativ. Daraufhin sind wir dann traurig, fröhlich, ängstlich, verärgert und verhalten bzw. handeln entsprechend.

Die Kognitiven Therapien helfen Ihnen Ihre Blockaden zu erkennen und so zu ändern, dass Sie sich besser fühlen und anderes verhalten und handeln können.

 

· Schlafstörung

1) Was ist Schlafstörung?

2) Wie entsteht Schlafstörung?

3) Symptome

4) Therapie und Behandlung

 

1) Was ist Schlafstörung?

Jeder hatte schon einmal Probleme beim Einschlafen, Durchschlafen oder wacht ungewollt zu früh auf. Treten die Schlafprobleme vereinzelt auf, ist dies kein Grund zur Sorge. Halten diese Beschwerden über einen längeren Zeitraum also über einen Monat an, handelt es sich um Schlafstörungen. Da das Schlafbedürfnis individuell unterschiedlich ist und sich auch mit zunehmendem Alter verändert, ist die Tagesbefindlichkeit ein wichtiges Kriterium für eine krankhafte Schlafstörung. Fehlt der erholsame Schlaf, sind Müdigkeit, Kraftlosigkeit und Gereiztheit die Folge.

 

2) Wie entsteht Schlafstörung?

Schlafstörungen können Symptome für eine Krankheit sein. Liegt der Schlafstörung jedoch keine psychische (Depression, Angst), neurologische (Parkinson, Demenz) oder körperliche (Herzerkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion) Krankheit zu Grunde, können falsche Schlafgewohnheiten oder äußere störende Einflüsse (Lärm) die Ursache sein. Bei dem Restless-leg-Syndrom geben Ihre Beine keine Ruhe, sie zucken oder kribbeln so, dass Sie nicht zu einem erholsamen Schlaf finden.

Häufig entwickelt sich aus der Sorge nicht einschlafen oder durchschlafen zu können und der am folgenden Tag zu erwartenden Erschöpfung ein Teufelskreis. Die Angst vor einer „schlechten“ Nacht lässt die Betroffenen dann erst recht nicht ausreichend schlafen. Sie gehen angespannt und ängstlich ins Bett, grübeln über Probleme und versuchen den Schlaf durch Einnahme von Alkohol oder Medikamenten herbeizuführen.

Zu den Schlafstörungen zählen Schlafwandeln, Pavor nocturnus (plötzliches Erwachen mit massiver Furcht, Panik und heftigem Schreien) und Albträume sowie Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus (Umkehr des Nacht-Tag-Rhythmus) und Hypersomnie (extreme Schlafneigung während des Tages).

 

3) Symptome

Sie fühlen sich müde und können nicht einschlafen. Sie haben schlafbehindernde Gedanken, grübeln über unbewältigte Konflikte, leiden unter Dauerstress, sind angespannt und unruhig, schwitzen und haben einen erhöhten Puls. Die Folgen sind Müdigkeit, Erschöpfung, Gereiztheit, Konzentrationsschwierigkeiten und verminderte Leistungsfähigkeit.

 

4) Therapie und Behandlung

Die Therapeutische Behandlung zielt zunächst auf eine Verbesserung der Tagesbefindlichkeit und die Exploration der Schlafbedingungen. Wir untersuchen welche Konflikte möglicherweise den Schlafschwierigkeiten zu Grunde liegen und wie wir Ihre Schlafbedingungen und Schlafgewohnheiten verbessern. Dadurch schiebt sich der Schlaf aus Ihrem Lebensmittelpunkt. Gemeinsam blicken wir auf Ihre Lebens- und Ernährungsweise und finden Entspannungsmöglichkeiten die das Einschlafen fördern. Sie erlernen Entspannungstechniken und entwickeln ein persönliches Einschlafritual. Mit professioneller, therapeutischer Unterstützung finden Sie wieder zu einem erholsamen Schlaf.

 

· Frauenthemen

Frauenthemen können sein: Liebe und Sehnsucht. Achtsamkeit sich selbst und gegenüber anderen. Wertschätzung. Schuldgefühle. Bedürfnis nach Schutz, Nähe, Verständnis und Wärme. Zweifel, wie sehe ich mich und wie sehen andere mich? Entspricht mein Bild, das ich von mir habe, auch wirklich mir? Wie gehe ich mit meinen Gefühlen um? Wie begegne ich Schmerz und Trauer? Fällt es mir schwer ,,Nein'' zu sagen? Ist mein Harmoniebedürfnis so groß, dass ich mir zu viel auflade?

 

Gemeinsam haben diese Themen, dass es uns Frauen oft an Vertrauen und Zuversicht in uns selbst mangelt. Die Weiblichkeitsbilder, mit denen wir uns bevorzugt konfrontieren, zeichnen sich dadurch aus, dass wir sie nie ganz erfüllen können. Oft sind wir von dem Gefühl beherrscht, dass unser Körper, unsere Art sich zu bewegen und zu denken oder zu sprechen falsch sind. Wir leben daher mit einem Grundgefühl des Nichtgenügens. Das Gefühl, das immer irgendetwas an und in uns nicht in Ordnung ist, verunsichert uns. Wir neigen dazu, uns an dem Mangel zu orientieren. In der Therapie lernen wir, uns auf das zu konzentrieren, was wir wirklich können und sind: stark, ausdrucksvoll, schön, emotional, kompetent, liebenswert und einzigartig.

 

In gemeinsamen Gesprächen finden wir heraus, was Ihre tiefen Bedürfnisse und Wünschen sind und Sie lernen sie so auszudrücken, dass sie erfüllt werden können. Wir nutzen dabei Ihre Talente und Stärken. Sie erweitern Ihre Fähigkeiten und fühlen sich ausgeglichener und zufrieden. Ungelöste Konflikte, führen zu Blockaden und verhindern Ihr inneres Wachstum. In der Therapie unterstütze ich Sie, Ihre Konflikte zu verarbeiten und helfe Ihnen zu einem versöhnlichen und lustvollen Umgang mit sich.

 

Mit den Jahren werden wir gelassener, was äußere Ereignisse betrifft. Durch die Wechseljahre erfährt jedoch unser innerer Reifeprozess eine neue Herausforderung. Manchmal spielen unsere Hormone so verrückt, wie wir das aus der Pubertät kennen. Die Stimmungen schwanken von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt. Zu den schwer kontrollierbaren Gemütszuständen leiden viele unter körperlichen Symptomen wie Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Schlafstörungen, Lustlosigkeit, Unruhe und Depression. Für einige beginnt der letzte berufliche Lebensabschnitt und manchmal, wenn die Kinder das Haus verlassen, steht auch die Qualität der Partnerschaft auf dem Prüfstand. Eine Neudefinition von „wir Beide“ kann dann nötig sein.

Wechseljahre können eine Qual sein oder der Aufruf gut für sich zu sorgen. Den letzten großen Lebensabschnitt bewusst anzugehen und auf das bereits Erlebte positiv zurückzuschauen ist ein wichtiger Aspekt der Therapie.

· Burnout

1) Was ist Burnout?

2) Wie entsteht Burnout?

3) Symptome

4) Therapie und Behandlung

 

 

1) Was ist Burnout?

Burnout ist ein körperlicher, geistiger und emotionaler Erschöpfungszustand, aufgrund dessen es Ihnen zusehends schwer fällt, den Anforderungen im Beruf und Alltag gerecht zu werden. Sie fühlen sich ausgebrannt (burn out), überfordert, gehetzt und gestresst, werden immer unzufriedener und sehen keine Möglichkeit etwas zu ändern. Ein verlängertes Wochenende oder ein Urlaub reichen nicht mehr aus, um Ihren leeren Akku wieder aufzufüllen.

 

2) Wie entsteht Burnout?

Burnout tritt nicht schlagartig auf, sondern entwickelt sich schleichend. Es entsteht, wenn Sie dem Termin- und Leistungsdruck nicht mehr standhalten können. Wenn Sie sich gehetzt und gestresst fühlen und den Eindruck haben nur noch zu funktionieren. Wenn Sie keinen Sinn mehr in Ihrem Tun sehen. Hinzu kommen oft Doppelbelastungen wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, mit erhöhten Rollenerwartungen an den Einzelnen. Sie gewinnen den Eindruck, fremdbestimmt zu sein, keine Kontrolle mehr darüber zu haben, was und wann Sie es tun.

 

3) Symptome

Sie fühlen sich ausgelaugt, empfinden keine Freude, keinen Spaß mehr an Ihrer Arbeit. Immer seltener haben Sie das Gefühl, noch etwas zu bewirken und leiden unter einigen der aufgeführten Symptome:

 

Emotionale Erschöpfung

  • Reizbarkeit
  • Antriebsschwäche
  • Anspannung
  • Lustlosigkeit

• Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen

  • Schlafstörung
  • Müdigkeit
  • Interesselosigkeit
  • Hoffnungslosigkeit

 

Körperliche Symptome

• Kopfschmerzen

• Rückenschmerzen

• Magen-Darmleiden

• Herz-Kreislaufprobleme

• häufige Infekte

• Hörsturz

 

Die Symptome eines Burnout ähneln sehr denen einer Depression und müssen sorgfältig abgegrenzt werden.

 

4) Therapie und Behandlung

Die Behandlung erfolgt in 3 Schritten.

1) Bestandsaufnahme Ihrer aktuellen Situation

2) Entwickeln von Lösungen zur Bewältigung der beruflichen, familiären und alltäglichen Herausforderungen und Wiederherstellen IhrerWork-Life-Balance

3) Erlernen von Strategien zur Burnout-Vorbeugung

 

· Mobbing

1) Was ist Mobbing?

2) Wie entsteht Mobbing?

3) Merkmale

4) Auswirkungen des Mobbings

5) Therapie und Behandlung

 

1) Was ist Mobbing?

Mobbing beschreibt negative verbale und nonverbale Handlungen gegen eine Person über einen längeren Zeitraum, so dass eine Opfer-Täter-Beziehung entsteht. Eine einmalige Provokation, Belästigung, Unverschämtheit oder ein schlechtes Betriebsklima sind noch kein Mobbing. Erst wenn Anfeindungen oder Diskriminierung mindestens einmal wöchentlich über ein halbes Jahr anhalten, spricht man von Mobbing.

 

2) Wie entsteht Mobbing?

Oft entsteht Mobbing aus einem Konkurrenzgefühl heraus. Der Mobber befürchtet unterlegen zu sein oder benachteiligt zu werden. Darum versucht er das Ansehen, die Arbeitsaufgaben oder die Kommunikation mit den Betroffenen zu manipulieren. Neid ist ein häufiges Motiv für negative Handlungen anderen gegenüber.

 

3) Merkmale

Merkmale des Mobbings sind Konfrontation, Belästigung, Diskriminierung und Wiederholung der Angriffe über einen längern Zeitraum hinweg. Häufig werden die Betroffenen nicht mehr gegrüßt und Gespräche verstummen plötzlich, wenn sie vorbeikommen. In ihrer Abwesenheit wird schlecht über sie geredet und unzutreffende Gerüchte über sie werden gestreut. Sie werden links liegen gelassen oder Ihnen wird bewusst aus dem Weg gegangen. Eine Zusammenarbeit mit ihnen wird vermieden oder boykottiert. Sie bekommen das Gefühl eine unsichtbare Mauer steht zwischen ihnen und den anderen.

 

4) Auswirkungen des Mobbings

Die sich häufig wiederholenden feindseligen Handlungen machen die Opfer mürbe, greifen das Selbstbewusstsein und das Selbstvertrauen an, verursachen Angstgefühle. Die Betroffenen reagieren oft mit Rückzug, werden krank und/oder kündigen ihre Arbeitsstelle.

 

5) Therapie und Behandlung

Es gibt mehrer Möglichkeiten auf Mobbing zu reagieren. Ein häufig genutzter Weg ist es, über die Schikanen hinwegzusehen oder den Tätern mit besonderer Freundlichkeit zu begegnen. Dies verhindert weder Ihre innere Anspannung und Angst vor neuen Gemeinheiten noch den Aktionismus und den Einfallreichtum der Mobber. Sie können kündigen und das Feld räumen oder für einen guten Umgang, eine erträgliche Beziehung kämpfen. Letzteres verhindert nicht, dass die Mobber weiterhin Kontrolle ausüben können.

Wichtig ist, dass Sie gleich zu Beginn Unterstützung bei Freunden, Kollegen, Verwandten und bei mir holen. Auf diese Weise verhindern Sie zunächst, dass auch Ihr soziales Netz zerfällt. Sie spüren, dass Sie Hilfe bekommen, man sich um Sie kümmert und Ihnen hilft eine Lösung für diese Situation zu finden. Das stärkt Sie gegenüber den Anfeindungen und Sie können leichter der schwierigen Situation begegnen.

 

 

· Akute Belastung

· Anpassungsprobleme