Neid

“Du bist ja bloß neidisch!“ Ein Satz, der schmerzt und einem das Recht auf Ärger darüber abspricht, dass man das, was man ersehnt, nicht haben darf. Neid entsteht überall dort, wo Ungleichheit wahrgenommen wird. Man gönnt dem anderen, der aus seiner Sicht vom Glück begünstigt ist, dies nicht, weil man es eigentlich gerne selber für sich hätte. Eine Begleiterscheinung von Neid ist oft Scham. Auch beruhen viele Vorurteile auf Neidgefühlen. Neid hat das Potenzial Beziehungen zu zerstören und das durch alle Gesellschaftsschichten.

Neid nagt am Selbstbewusstsein, besonders wenn man das Gefühl hat, immer mit jemanden rivalisieren zu müssen – den anderen übertrumpfen zu müssen, schneller besser als dieser zu sein. Im Sport oder in der Wissenschaft hat dies aber auch eine positive Seite. Da es zu Entwicklungen, Siegen anspornen kann, sich in Ehrgeiz oder in Neugierde etwas wissen und lernen zu wollen, ausdrückt.

Neid, kann aber auch im Verborgenen stattfinden, indem man jemand anderen blockiert, Anfragen nicht beantwortet, nicht ans Telefon geht …

Je stärker der Neid ausgeprägt ist, desto schwerer gelingt es sich weiter zu entwickeln. Wenn man die Diskrepanz der Ungleichheit nicht aufheben kann, ist es wichtig, dass man selbst stark ist und bei sich selbst genug Wertvolles findet, um dies schmerzhafte Gefühl auszuhalten.

Ich unterstütze Sie gerne dabei Ihr Selbstwertgefühl zu stärken.

Karin Nagl
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